BARnim im Wandel Anpass.BAR
BARnim im WandelAnpass.BAR

1. Akteursworkshop zum FFH-Gebiet "Weesower Luch" in Werneuchen, 11.Mai 2017

Im Zuge der Erstellung des Managementplans für das FFH-Gebiet „Weesower Luch“ fand am 11. Mai 2017 der erste Expertenworkshop statt. In kooperativer Zusammenarbeit erstellten die Teilnehmer ein komplexes Modell zur aktuellen Situation des Naturschutzgebietes und seiner einflussreichen landwirtschaftlich geprägten Umgebung. Welche Rolle auch gesellschaftliche, institutionelle und politische Aktivitäten in diesem zunehmend vom Klimawandel betroffenen Gebiet spielen, wurde intensiv erörtert. Mithilfe des sehr umfangreichen Kartenmaterials konnten Probleme darüber hinaus konkret verortet werden – so können in einem zweiten Expertenworkshop am 22. Juni 2017 effektiv problemlösende Strategien entwickelt werden.

Vortrag bei der Fachtagung in Erfurt, 27. März 2017 : Landschaftsplanung im Prozess und Dialog (Gemeinsame Tagung von BfN, BBN & FH Erfurt) – Länderdialog

Im Rahmen der Fachtagung zur Landschaftsplanung im Prozess und Dialog wurde Anpass.BAR durch die Projektkoordinatorin Anja Krause als ein Leuchtturmprojekt Brandenburgs im Zuge der Vortragsreihe "Good Practice – Beispiele aktueller Planwerke der Landschaftsplanung" vorgestellt.

 

Die Fachtagung lud Stakeholder der Landschaftsplanung aus ganz Deutschland zum Diskurs über Strategien und Methoden sowie sichtbare und unsichtbare Erfolge
der Landschaftsplanung im Spannungsfeld von gesetzlichem Auftrag und Planungspraxis ein.

 

Weitere Informationen zum Tagungsprogramm

 

Bürgerworkshop in Bernau, 27. März 2017

27. März 2017: Landschaftsrahmenplanung als Gemeinschaftsaufgabe in Bernau – mit gemeinsamen Zukunftsideen und angeregten Diskussionen folgte der 12. Bürgerworkshop dieser Leitidee

 

Mit aktiver Beteiligung wurden in intensiver Arbeitsatmosphäre zunächst Naturgefährdungen im Raum Bernau und ihre Ursprünge diskutiert, im Anschluß standen Handlungsstrategien und kreative Ansätze für die identifizierten Naturgefährdungen im Fokus. Fast 20 interessierte BernauerInnen beteiligten sich damit in vier Arbeitsgruppen in der Rotunde in der Grundschule am Blumenhag an der Gestaltung des Naturwandels und der Landschaftsrahmenplanung im Barnim. Thematisiert wurde an diesem Abend die Problematik für Mensch und Natur rund um Windkraftanlagen, insbesondere die mangelnde Einbeziehung von AnwohnerInnen bei der Planung von Windkraftanlagen in Siedlungsnähe. Ein möglicher Ansatz sei hier Windkraftanlagen durch regionale Betreiber wie die Stadtwerke zu finanzieren und somit die lokale Bevölkerung verstärkt einzubinden. Diskutiert wurde auch die ungleichmäßige Verteilung des Wassers in der Landschaft, im Raum Bernau trete vermehrt Trockenheit auf, ausgelöst durch geringeren Niederschlag sowie die Abführung von Wasser aus der Region. Auch die stetige Ausweisung von Bauland im Siedlungsaußenbereich wurde kritisiert. Ansatz könne hier sein, verstärkt auf den Lückenschluß in Siedlungsbereichen zu setzen und damit den Naturraum zu erhalten.  Zum Abschluß hin wurde das gemeinsame Verständnis und Ziel nachhaltige Landnutzung im Raum Bernau zu verfolgen in einer gemeinsamen Diskussion sehr deutlich. In dieser intensiven und angeregten Gesprächsrunde entwickelten die Teilnehmenden hierzu zukunftsweisende Handlungsansätze.

 

Bürgerworkshop in Eberswalde an der HNEE, 21. März 2017

21. März 2017: EberswalderInnen gestalten den Naturwandel mit!

 

Austausch zwischen engagierten EberswalderInnen, wahrgenommene Naturgefährdungen, Zukunftsideen und konkrete Handlungsansätze kamen beim mittlerweile 11. Bürgerworkshop am 21. März 2017 zusammen. Knapp 20 interessierte EberswalderInnen aber auch Engagierte aus anderen Teilen des Landkreises trieben damit in vier Arbeitsgruppen in der Aula am Stadtcampus der HNEE die Landschaftsrahmenplanung für den Barnim voran. Zur Sprache kam an diesem Abend der Erhalt und die Pflege einer naturnahen Kulturlandschaft, beispielsweise durch die Förderung von Gehölzstrukturen oder auch „Bienenweiden“ und Blühstreifen, ebenso wie die Problematik illegaler Müllablagerungen. Hier fehle eine angemessene Anreizstruktur und Kommunikation zum Thema umweltbewusster und ordnungsgemäßer Müllentsorgung. Kontrovers war die Diskussion zur zukünftigen Nutzung der Finow – hierbei stand der Erhalt der Schleusen und des Schiffverkehrs sowie des Wassertourismus der Renaturierung der Finow samt ihrer Uferbereiche gegenüber. Auch die Entfremdung von Mensch und Natur wurde in verschiedenen Handlungsansätzen durch die Teilnehmenden aufgegriffen – Patenschaften für Obstbäume in Alleen oder Streuobstwiesen sowie der Anbau von Obst und Gemüse auch im urbanen Raum waren hier zukunftsweisende Ansätze. In einer abschließenden Diskussion tauschten sich Landnutzer und BürgerInnen u.a. über nachhaltige Forst- und auch Wasserwirtschaft aus – kontrovers und zukunftsweisend.

 

 

2. Akteursworkshop in Eberswalde an der HNEE, 9. März 2017

9.März 2017: Landschaftsrahmenplanung als Gemeinschaftsaufgabe – durch intensives Engagement und aktiven Einsatz folgte der 2. Akteursworkshop dieser Leitidee

 

Austausch, Zunkunftsideen und konkrete Strategien trafen beim  Akteursworkshop am 9. März 2017 zusammen und schufen rege Beteiligung und eine intensive Arbeitsatmosphäre. Im Fokus standen dabei zunächst im Barnim auftretende Naturgefährdungen und ihre Ursprünge und später konkrete Strategien und Maßnahmen für die zukünftige Landnutzung. Knapp 30 AkteurInnen und Interessierte aus dem gesamten Landkreis trieben damit am Waldcampus der HNEE mit überwältigendem Einsatz die Landschaftsrahmenplanung für den Barnim voran. Das gemeinsame Verständnis und Ziel nachhaltige Landnutzung im Landkreis zu verfolgen wurde mehr als deutlich. Eine verstärkte Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für die Natur oder auch eine intensivere Verteilung und Vernetzung von Geodaten im Landkreis waren hierbei zukunftsweisende Schlüsselaspekte, welche zu regem Austausch führten. Um Landnutzung gemeinsam gestalten zu können und für die Natur Verantwortung zu übernehmen, lag den Teilnehmenden auch am Herzen die Identifikation mit der Region und den einzelnen Ortschaften zu stärken. Thematisiert wurde auch die Stärkung der Rolle des Naturschutzes im Landkreis durch die Schaffung von Vorbehaltsbereichen sowie konstante Haushaltsmittel. Zusätzlich wurde der Aufkauf von Flächen für den Naturschutz als eine Möglichkeit zur nachhaltigen Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen gesehen.

Dieser 2. Akteursworkshop zeigte neue kreative Ideen für die Landnutzung im Barnim auf, bot AkteurInnen eine Plattform zum Dialog und motiviert für weiteres gemeinsames Denken und Handeln im Landkreis.

 

 

2. Bürgerworkshop in Ahrensfelde, 15. November 2016

"In welcher Natur wollen wir leben?" – kreative Ideen und ein langer Atem beim  2. Bürgerworkshops in Ahrensfelde

 

Rege Diskussionen und eine intensive Arbeitsatmosphäre prägten den 2. Bürgerworkshop im Rathaus der Gemeinde Ahrensfelde. Die Teilnehmenden entwickelten in zwei Arbeitsgruppen konkrete Handlungsansätze zu wahrgenommenen Naturgefährdungen im Raum Ahrensfelde und bauten damit auf die Ergebnisse des ersten Bürgerworkshops im September auf. Diskutiert wurde u.a. die Austrocknung der Landschaft, insbesondere die der Sölle, der Mangel an naturnahen Flächen in Siedlungsgebieten sowie der Verlust kulturhistorischer Feldwege oder auch ein mangelndes Umweltbewusstsein. Es entstanden Handlungsansätze zum Wasserrückhalt, der Einrichtung von Pufferzonen um die Sölle sowie auch zur Förderung von Naturerfahrungen bei Kindern u.a. durch Gärten in Kitas. Auch die Reduktion von CO2 durch einen Ausbau des ÖPNV's sowie des Radwegenetzes wurden diskutiert. Zur Förderung naturnaher Flächen entstand die Idee beispielsweise durch ein Studentenprojekt potentiell für naturschutzfachliche Maßnahmen geeignete Flächen und Feldwege zu erfassen. Am Herzen lag den Teilnehmenden neben der Eingrünung von Siedlungsgebieten der teilweise Waldumbau durch natürliche Aufforstung. Wichtig war auch auf welcher Ebene die Umsetzung stattzufinden hat – Bund, Land, Kommunen, Landnutzergruppen oder auf Bürgerinnen- und Bürger- Ebene. Der Workshop endete mit einer angeregten und lösungsorientierten Diskussionsrunde aller Teilnehmenden.

2. Bürgerworkshop in Werneuchen, 8. November 2016

 

Konkrete Strategien und fortwährender Diskussionsbedarf zu Naturgefährdungen und Klimawandel beim 2. Bürgerworkshop in Werneuchen

 

Beim 2. Bürgerworkshop zum Thema "In welcher Natur wollen wir leben?" wurde bereits zu Beginn deutlich, dass auch bei diesem Bürgerworkshop Diskussionsbedarf zu wahrgenommenen Veränderungen und Gefährdungen in der Landschaft im Raum Werneuchen sowie explizit zum Thema Klimawandel bestand. Es ergaben sich rege Diskussionen, aber auch konkrete Strategien wurden erarbeitet. Zur Verstärkung des Umweltbewusstseins kam beispielsweise die Idee auf, Baumpflanzungen im Raum Werneuchen mit Baumpatenschaften zu verbinden oder auch auf dem Flugplatz mit Patenschaften eine Streuobstwiese entstehen zu lassen.

 

Die MOZ berichtet!

 

 

Auftakt zur 2. Runde der Bürgerworkshops in Biesenthal, 1. November 2016

 

Innovative Strategien und rege Diskussionen beim Auftakt der 2. Runde der Bürgerworkshops in Biesenthal in der Mensa "Am Pfefferberg"

 

In konzentrierter Arbeitsatmosphäre entwickelten die Teilnehmenden am 1. November in der Mensa "Am Pfefferberg" konkrete Strategien zu wahrgenommenen Naturgefährdungen im Raum Biesenthal-Barnim und bauten damit auf die Ergebnisse des ersten Bürgerworkshops im Sommer auf. Der gestrige Bürgerworkshop in Biesenthal war der Auftakt zur zweiten Runde der Workshopreihe zum Thema "In welcher Natur wollen wir leben", welche im Rahmen des Projektes Anpass.BAR in verschiedenen Gemeinden des Barnim im November veranstaltet wird. In drei Arbeitsgruppen ging es dabei u.a. um die Austrocknung der Landschaft, Artenverlust, Lärmverschmutzung oder auch um das Thema Bebauung und Versiegelung. Es entstanden Strategien zum Wasserrückhalt in der Region sowie Maßnahmen zum Schutz des Mauerseglers oder des ländlichen Ortsbildes durch naturnahe Gärten. Auch die Reduktion von CO₂ durch einen Ausbau des ÖPNV's sowie des Radwegenetzes wurden diskutiert. Wichtig war zudem auf welcher Ebene die Umsetzung stattzufinden hat – Bund, Land, Kommunen, Landnutzergruppen oder auf Bürgerinnen und Bürger Ebene.

Am Herzen lag den Teilnehmenden auch die langfristige Schaffung einer Plattform zum Austausch zwischen verschiedenen Landnutzergruppen. Eine bessere Vernetzung von privaten Landnutzern (Freizeitnutzung) und beispielsweise Land- und Forstwirten könne das Bewusstsein für tatsächliche lokale Handlungsspielräume schärfen und Synergien schaffen.

 

Die Ergebnisse dieses zweiten Bürgerworkshops werden Grundlage für den abschließenden Workshop zum Thema Monitoring Anfang nächsten Jahres sein und zudem die Ideen der Bürger und Bürgerinnen aus dem Raum Biesenthal-Barnim im Landschaftsrahmenplan für den Landkreis Barnim widerspiegeln.

 

Bürgerworkshop in Wandlitz, 18. Oktober 2016

4. Bürgerworkshop „In welcher Natur wollen wir leben?" – Rege Diskussionen und intensive Beteiligung in Wandlitz

 

Bei schöpferischer Arbeitsatmosphäre und breiter Beteiligung gelang den Teilnehmenden am 18. Oktober im Goldenen Löwen ein facettenreicher Blick auf die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Natur. Dabei diskutierten verschiedenste Landnutzer von Umweltbildung, Erholung, Tauchen bis zur Arbeit, ihre Bedürfnisse an die Natur. Auch der Erhalt bestehender Naturflächen sowie der vorhandenen Vielfalt im Orts- und Landschaftsbild lag den Teilnehmenden bei diesem nun bereits 4. Bürgerworkshop im Rahmen des Projektes Anpass.BAR am Herzen. Hierbei spielte u.a. die Balance zwischen der Bewahrung der Wandlitzer Naturräume und dem stetigen Sieldungsdruck eine wichtige Rolle –  insbesondere die Inanspruchnahme von Flächen im Landschaftsschutzgebiet.

 

In vier Arbeitsgruppen brachten die über 25 Teilnehmenden ihr Wissen sowie ihre Erfahrungen und Ideen zur derzeitigen und zukünftigen Landnutzung in der Gemeinde Wandlitz ein. Beim Blick auf die Zukunft der Landnutzung hatten die Visionen der vier Arbeitsgruppen im Kern einen rücksichtsvolleren Umgang mit der Natur gemeinsam. Für eine umfassende nachhaltige Entwicklung wurde hier zum einen auf die Stärkung des Umweltbewusstseins bei Jung und Alt gesetzt sowie auf einen verstärkten intergenerativen Austausch. Zum anderen wurde neben dem Erhalt und der Pflege vorhandener Naturschätze, eine geeignete Tourismuslenkung in die Vision aufgenommen.

 

Akteursworkshop an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde am 6. Oktober 2016

Aktive Beteiligung beim ersten Akteursworkshop zum Thema "In welcher Natur wollen wir leben?" am Waldcampus der HNEE

 

Am 6. Oktober 2016 fand der erste Workshop mit Akteuren und Akteurinnen des Landkreises zum Thema "In welcher Natur wollen wir leben?" statt. Über 25 Teilnehmer traten bei diesem halbtägigen Workshop zur Situationsanalyse der Natur und ihrer Nutzung im Barnim in den Dialog. Diskussionsbasis für die Analyse waren die Ergebnisse der Umfrage zur Natur und Naturzufriedenheit im Barnim sowie die der Bürgerworkshops in Biesenthal, Ahrensfelde und Werneuchen. Diese Ergebnisse – wahrgenommene Naturgefährdungen und -veränderungen sowie Bedürfnisse der Bürger und Bürgerinnen an die Natur – wurden in einem konzeptionellen Modell in einen systemischen Zusammenhang gestellt. Anhand dieses Modells konnten beispielsweise Zusammenhänge zwischen Naturgefährdungen und Naturnutzung sowie Wechselwirkungen verschiedener Einflussfaktoren und Gefährdungen visualisiert werden. Das Modell wurde mit den Teilnehmenden des Akteursworkshops zunächst in großer Runde diskutiert und ergänzt, später im Detail in Kleingruppen evaluiert. Dieser erste Akteursworkshop ermöglichte eine konstruktive Reflektion der bereits vorhandenen Ergebnisse und führte zu spannenden Diskussionen zur Natur und Landnutzung im Barnim.

 

Bürgerworkshop in Ahrensfelde am 6. September 2016

Dokumentation der Ergebnisse des Workshops am 6.September 2016
Dokumentation_WS Ahrensfelde 6 September[...]
PDF-Dokument [2.5 MB]

Dritter Workshop der Workshopreihe "In welcher Natur wollen wir leben?"  – Engagierter und Konzentrierter Dialog in Ahrensfelde

 

Die Prägung durch eine lebendige Kulturlandschaft in der Gemeinde Ahrensfelde mit all ihren Besonderheiten und der nötige Erhalt ihres typischen Charakters wurden beim Workshop am 6. September im Rathaus Ahrensfelde rege diskutiert. Im Rahmen des Projektes Anpass.BAR traten am Dienstagabend engagierte Bürger und Bürgerinnen in den Dialog. Dabei ging es um die derzeitige und zukünftige Situation der Natur und ihrer Nutzung im gesamten Gemeindegebiet. In zwei Arbeitsgruppen wurden konzentriert und konstruktiv die Hauptaspekte zur Landschaftsnutzung durch den Menschen sowie wahrgenommene Naturgefährdungen und -veränderungen im Raum Ahrensfelde herausgearbeitet. Auch Ideen und Anregungen für die zukünftige Gestaltung der Landschaft im Raum Ahrensfelde wurden thematisiert.

 

Am Herzen lag allen Teilnehmenden dabei der Erhalt der für Ahrensfelde typischen Kulturlandschaft. Insbesondere Feldflure und Sölle stellen hier einen wichtigen Lebensraum nicht nur für Vögel, Insekten und Amphibien dar. Diese Habitate seien bedroht durch Austrocknung und die Ausweitung landwirtschaftlicher Flächen sowie einen starken Siedlungsdruck – Rotbauchunke und Feldlärche bekommen die Ahrensfelder immer seltener zu Gesicht. Das hohe Verkehrsaufkommen und ein zunehmender Fluglärm belaste zudem alle Ahrensfelder. Beim Blick auf die Zukunft der Landnutzung entstand eine facettenreiche Vision. Ein Hauptaspekt der Teilnehmenden zum Schutz und Erhalt ihrer Kulturlandschaft war neben lebendigen Feldfluren und Söllen, auch die Besinnung auf bereits bestehende Konzepte zur Elektromobilität und Landschaftspflege, sowie eine strategische Ausweitung der Windenergie mit Berücksichtigung der Siedlungsnähe. Naturverbundenheit zu fördern, könne zudem nicht früh genug angegangen werden – Natur sollte bereits in Kitas und Schulen erfahrbar und erlebbar vermittelt werden um die Natur nachhaltig schützen zu können. Eine extensivere Pflege von Wiesen und Grünstreifen würde zudem die Artenvielfalt erhöhen.

 

 

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Bürgerworkshop in Biesenthal am 30. August 2016

Dokumentation der Ergebnisse des Workshops am 30. August 2016
Dokumentation_WS Biesenthal 30.August.pd[...]
PDF-Dokument [1.1 MB]

Zweiter Bürgerworkshop der Workshop-Reihe "In welcher Natur wollen wir leben?" – Konstruktiver Austausch in Biesenthal

 

Dezentrale Energieversorgung sowie eine Weiterentwicklung der "Naturparkstadt" Biesenthal wurden beim Workshop am 30. August in der Mensa "Am Pfefferberg" rege diskutiert. Im Rahmen des Projektes Anpass.BAR traten am Dienstagabend Stadtverordnete sowie Interessierte aus Biesenthal-Barnim in den Dialog. Dabei ging es um die derzeitige und zukünftige Situation der Natur und ihrer Nutzung im gesamten Amtsgebiet. Nach anfänglicher Skepsis fanden die Teilnehmenden schnell zu einem konstruktiven Austausch, wo Positives und Kritisches gleichermaßen zur Sprache kam. Der Status als Naturparkstadt lag allen Teilnehmenden am Herzen, so dass die Bewahrung der Naturnähe und eine maßvolle und nachhaltige Entwicklung der Stadt als gemeinsamer Nenner zum Ausdruck kamen. Spezielles Thema war die Entwicklung der dezentralen Ver- und Entsorgung, vor allem bezüglich Strom und Abwasser. Die Vision dahinter war langfristig eine unabhängige, wirtschaftlich selbständige Kommune anzustreben.

 

In zwei Arbeitsgruppen setzten sich die Teilnehmenden mit der persönlichen Nutzung der Natur, wahrgenommenen Veränderungen in der Natur und beim Klima sowie mit konkreten Zukunftsideen für ihr Umfeld und dessen Nutzung auseinander.

 

Die Ergebnisse dieses Workshops werden zum einen Grundlage für die kommenden Bürgerworkshops in Biesenthal u.a. zur Strategienentwicklung sein und zum anderen werden die Ergebnisse in den Landschaftsrahmenplan und die im September und Oktober bevorstehenden Akteursworkshops einfließen.

 

 

2. Treffen der projektbegleitenden Arbeitsgruppe (PAG) am 6. Juli 2016

Dokumentation des 2. PAG-Treffens
Dokumentation-PAG 6.Juli.pdf
PDF-Dokument [2.9 MB]

Am 6. Juli fand am Waldcampus der HNEE das 2. Treffen der projektbegleitenden Arbeitsgruppe (PAG) statt. Im Rahmen des Treffens wurde der Einsatz der "Mira-App" zur Datengewinnung für den Landschaftsrahmenplan diskutiert. Zusätzlich wurde die Konzeption der Workshops zur Situationsanalyse am 22. September und 6. Oktober besprochen und Hinweise und Anregungen seitens der PAG-Mitglieder von dem Projektteam aufgenommen. 

 

Für weitere Informationen zur Mira-App klicken Sie hier

 

Bürgerworkshop in Werneuchen – Naturwandel im Landkreis Barnim

Dokumentation der Workshopergebnisse
Dokumentation_WS Werneuchen 5 Juli.pdf
PDF-Dokument [4.5 MB]

 

5.Juli 2016, Werneuchen: Startschuss für die Workshop-Reihe „In welcher Natur wollen wir leben?"

 

Reger Austausch, Ideen und Visionen zum Thema Natur und Nutzung im Gebiet Werneuchen sind Ergebnisse des ersten Bürgerworkshops am 5.Juli. Im Rahmen des Projektes Anpass.BAR, einer Kooperation zwischen dem Landkreis Barnim und der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE), traten Bürgerinnen und Bürger aus Werneuchen am Dienstagabend im Adlersaal in einen aktiven Dialog. Im Fokus stand das gesamte Stadtgebiet mit seinen Ortsteilen und auch das Weesower Luch als  Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000. Die Ergebnisse dieses Workshops werden nicht nur  Grundlage für die kommenden Bürgerworkshops u.a.  zur Strategieentwicklung sein, sondern auch in den Landschaftsrahmenplan für den Landkreis Barnim und den FFH-Managementplan (Flora-Fauna-Habitat) für das Weesower Luch einfließen.

 

Bunt gemischt diskutierten aktive Bürgerinnen und Bürger, Vertreter der Stadt Werneuchen und der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg. In vier Arbeitsgruppen setzten sie sich mit der Beziehung von Mensch und Natur, wahrgenommenen Bedrohungen und Veränderungen in der Natur und konkreten Zukunftsideen für ihr Umfeld und dessen Nutzung auseinander. Der Workshop wurde in drei Themen-Phasen gegliedert:

  • Natur & Mensch: Was trägt die Natur zum Wohlbefinden bei?
  • Natur & Veränderung: Welche Bedrohungen wirken auf die Landschaft?
  • Natur, Mensch & Veränderung: Visionen für die Natur & ihre Nutzung in 20 Jahren

Primäre menschliche Bedürfnisse wie die Erzeugung von Nahrungsmitteln und Energie oder die naturbezogene Erholung wurden ebenso angesprochen wie klimatisch bedingte Veränderungen, z.B. die Verlandung von Gewässern. Deutlich wurde der Wunsch nach „Intensiver Mitsprache“ und „Beteiligung“ formuliert. Bei den Zukunftsvisionen wünschte man sich einen „Gesunden Mix aus Mensch und Natur“ und ein „Grünes Werneuchen“, womit man z.B. eine bepflanzte Ortsdurchfahrt oder neue Wander- und Radwege meinte.

 

Weitere Infos auf http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1497427

 

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Bürgerworkshop in Werneuchen

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Teilnahme am Vernetzungstreffen in Bonn

Am 9. und 10. Juni nahmen Projektmitarbeiterinnen am Vernetzungstreffen in Bonn teil, um das Projekt Anpass.BAR in Fachkreisen vorzustellen und sich mit Akteurinnnen und Akteuren ähnlicher Projekte auszutauschen.

Teilnahme an der Adaptation Futures 2016 Konferenz

Vom 10. bis 13. Mai fand in Rotterdam die Adaptation Futures 2016 Konferenz statt, bei der Projektmitarbeiter das Projekt Anpass.BAR in einer Workshop Session vorstellten.

Gebietsbefahrung zum Landschaftsbild

Am 22. April 2016 ist das Projektteam bestehend aus Vertretern der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Barnim sowie einer Vertreterin des Regionalparks Barnimer Feldmark auf Erkundung im südlichen Teil des Landkreises Barnim gegangen, um Informationen zum Landschaftsbild und seiner Ästhetik zu sammeln. Die Ergebnisse einer Expertenbefragung im Rahmen der Befragung sollen in den Landschaftsrahmenplan einfließen.

 

Informationen zum Regionalpark Barnimer Feldmark finden Sie unter

Gründung einer projektbegleitenden Arbeitsgruppe

In den der Auftaktveranstaltung folgenden weiteren Treffen des Anpass.BAR Projektteams wurde es deutlich, dass wir für eine erfolgreiche Umsetzung mit einigen Schlüsselakteuren als Botschafter von und zu unterschiedlichen Interessenbereichen enger zusammenwirken sollten. Am 11. März 2016 fand daraufhin ein Workshop zur Gründung einer projektbegleitenden Arbeitsgruppe statt.

 

Eine ausführliche Veranstaltungsdokumentation finden sie unter Dokumente.

Workshop mit Ilke Tilders von Foundations of Success Europe

Am 28. und 29. Januar 2016 fand an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde ein projektinterner Workshop mit Ilke Tilders von Foundations of Success Europe statt, um Beteiligungsprozesse von Akteurinnen und Akteuren sowie Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Barnim im Rahmen des Projektes Anpass.BAR zu entwickeln.

Auftaktveranstaltung im Paul-Wunderlich-Haus

Am 21. Januar 2016 fand unsere Auftaktveranstaltung im Paul-Wunderlich-Haus statt. Hier wurden die Ziele und Inhalte des Vorhanes vorgestellt und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über die Möglichkeiten eines Beteiligungsprozesses diskutiert.

 

Eine ausführliche Dokumentation der Auftaktveranstaltung finden Sie unter Dokumente.

 

Weitere Infos auf http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1452809

Umfrage zur Naturzufriedenheit im Landkreis Barnim

Bisher haben wir in drei Gemeinden des Landkreises (Bernau, Biesenthal-Barnim und Werneuchen) sowie in der Kreisverwaltung des Landkreises unsere Umfrage zu Natur und Naturzufriedenheit durchgeführt.

 

Die ersten Ergebnisse der Umfrage finden Sie unter Dokumente.

Leben Sie im Barnim?

Dann nehmen Sie an unserer Umfrage zu Natur und Naturzufriedenheit teil!

Eine Kooperation zwischen

Das Projekt ‘Partizipative und ökosystembasierte Anpassung an den Klimawandel – Landschaftsrahmenplanung als Kommunikations- und Gestaltungsprozess‘ (AnpassBar) gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

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